Corona Soforthilfe für Gastronomiebetriebe

Die Neuanschaffung von materiellen Wirtschaftsgütern des Gastronomiebedarfes oder Investitionen, die zur Gewährleistung des Geschäftsbetriebs (z.B. Umbauten) erforderlich und geeignet sind oder die die gastronomische Nutzung in Außenbereichen unterstützen (z. B. Kühltechnik, Spültechnik, Koch- und Küchengeräte, Desinfektionsständer, Zelte).

 

Die Corona Soforthilfe wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) angeboten und kann ausschließlich dort beantragt werden. Gerne sind wir behilflich bei Fragen zur Beantragung.

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Aktuell keine Beantragung möglich. Der nächste Aufruf startet im Jahr 2022.

Fester Zuschuss in Höhe von 1.500 €

Anschaffungskosten von mind. 2.000 €

Heizgeräte für den Außenbereich nicht förderfähig

Was wird gefördert?

  • Die Neuanschaffung von materiellen Wirtschaftsgütern des Gastronomiebedarfs oder Investitionen, die zur Gewährleistung des Geschäftsbetriebs (z.B. Umbauten) erforderlich und geeignet sind oder die die gastronomische Nutzung in Außenbereichen unterstützen.
  • Der Anschaffungswert (inkl. eventueller Transport-, Montage-, und Anschlusskosten) muss mindestens 2.000 € (grundsätzlich netto, d.h. ohne USt) betragen.
  • Die Förderung beträgt einheitlich EUR 1.500. Der verbleibende Betrag muss aus den Eigenmitteln des Betriebs erbracht werden.
  • Nicht gefördert werden Heizgeräte für den Außenbereich.  
  • Nicht gefördert wird der Kauf von gebrauchten Geräten.

Förderfähiger Gastronomiebedarf

Ansprechpartner / Unterstützung

Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Corona Soforthilfe ist Tim Hanninger.

Gerne berät er Sie schon vor der Beantragungsfrist, welche Geräte förderfähig sind und was sich für Ihren Betrieb eignet.

Sie benötigen ein Angebot für die Förderung? Geben Sie die benötigten Daten in unser Formular ein, das Angebot kommt schnellstmöglich per E-Mail.

  • Tim Hanninger
    Tim Hanninger Teamleiter Hotellerie & Gastronomie
    - Key Account Development
    Kontakt

Wer wird gefördert?

  • Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigen und 10 Mio. EUR Jahresumsatz Unternehmen,
  • Die Betriebe müssen dem Hessischen Gaststättengesetz unterliegen. Damit gelten die Ausnahmen des §1 Abs. 5 HGastG und können z.B. Kantinen für Betriebsangehörige nicht gefördert werden.
  • Für jede einzelne Betriebsstätte kann ein Antrag gestellt werden.

 

Hinweis für Metzger und Bäcker:
Wenn der Metzger oder Bäcker einen eigenen Gastraum zum Verzehr der Speisen und Getränke hat, dann ist eine Förderung nach dieser Richtlinie grundsätzlich möglich. Wenn es sich hierbei um ein Angebot handelt, welches der Gast kaufen und mitnehmen kann, ist dies nicht im Sinne des § 1, Abs. 2 HgastG und eine Förderung ist nicht möglich. Ein Stehtisch allein stellt keinen Gastraum dar. Das gleiche gilt grundsätzlich auch für den mobilen Anbieter. Bei einem reinen ToGo-Service ist eine Förderung nicht möglich. Der Einsatzort sollte Hessen sein.

 

(Betriebs-) Kantinen sind generell nicht förderfähig.

Gibt es Voraussetzungen für die Förderung?

  • Die Zuwendungsempfängerin oder der Zuwendungsempfänger ist verpflichtet, drei Vergleichspreise vor Anschaffung einzuholen (z. B. per E-Mail oder Internet-Vergleich). Der Nachweis erfolgt mit Vorlage der Angebote im Verwendungsnachweis.
  • Die Anschaffung/Auftragserteilung darf erst nach dem Erhalt des Zuwendungsbescheids erfolgen. 
  • Es sind Geräte mit nachgewiesen hoher Energieeffizienz (= Energieeffizienzklasse „A“)  und guten Umwelteigenschaften anzuschaffen. Hierzu dient bei Elektrogeräten der Nachweis auf der Rechnung oder der Nachweis mittels Rechnung und zugehörigem Auszug aus dem Produktdatenblatt. 
  • Nicht-Elektrogeräte benötigen keinen Energienachweis.
  • Werden mehrere Wirtschaftsgüter angeschafft, muss der Einzelanschaffungspreis jedes Wirtschaftsgutes mehr als 800 Euro (netto) betragen.
  • Skonti und Rabatte sind in Anspruch zu nehmen.
  • Die Nachweise (Gewerbeanzeige, Rechnung, Produktdatenblatt, Angebote) können in Kopie erbracht werden.
  • Der Antragssteller muss das Gewerbe selbst betreiben. Eine Vermietung reicht nicht aus.

Förderungskonditionen

  • Für die Gewährung des Zuschusses entstehen keine Bearbeitungsgebühren.
  • Die Einreichung des Verwendungsnachweises muss spätestens 3 Monate nach Erhalt des Förderbescheids erfolgen.
  • Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.
  • Falschangaben können zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.
  • Unvollständige (bzw. unvollständig ausgefüllte) Anträge werden nicht berücksichtigt.
  • Es ist keine Zweckbindung für angeschaffte Wirtschaftsgüter vorgesehen.

Antragsstellung

  • Der Antrag kann auf der Homepage der WI Bank heruntergeladen werden.
  • Ausgefüllt ist er bei der WI Bank mit Anlagen per E-Mail einzureichen an gastrohilfe2021@wibank.de
  • Als Kommunikationsweg ist die elektronische Übermittlung per E-Mail vorgesehen. Darauf sind Prozesse ausgerichtet. Eventuelle Nachteile, die ein Antragsteller, als Folge eines von ihm gewählten davon abweichenden Wegs erleidet, gehen zu dessen Lasten.
  • Der Antrag muss mit Unterschrift und/oder Stempel versehen sein.
  • Die Einreichungsfrist beginnt mit Veröffentlichung des Angebots auf der Homepage der WI Bank. Bei hohem Antragsaufkommen kann die Einreichungsfrist vorzeitig und ggf. getrennt nach Antragsaufkommen je Tranche verkürzt werden. Es wird bis zum Geschäftsschluss des Vortags auf der Homepage angekündigt, wenn die Einreichung bis um 12 Uhr des Folgetages befristet wird.
  • Sollten mehr Anträge eingehend, als Mittel zur Verfügung stehen, wird ausgelost.
  • Sowohl berücksichtigte, als auch nicht berücksichtigte Antragsteller werden darüber per E-Mail informiert. Leer ausgegangene Antragsteller können im Rahmen der nächsten Programmrunde (2022) erneut einen Antrag stellen. Berücksichtige Antragsteller erhalten einen Zuwendungsbescheid.
  • Fragen zum Programm können per Email an info@wibank.de oder an die Förderhotline der WIBank 0611 / 774 7333 gerichtet werden.

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