Ein unsichtbares Risiko in der Fritteuse

Fritteusen Brandschutz wird in vielen Küchen erst dann zum Thema, wenn es bereits zu spät ist. Dabei zählen Fritteusen zu den häufigsten Brandursachen in Großküchen. Besonders kritisch: Der klassische mechanische Sicherheitstemperaturbegrenzer (STB) arbeitet im Hintergrund und überwacht sich nicht selbst. Alterungserscheinungen oder Defekte bleiben meist unbemerkt.

Kommt es zu einem Ausfall des STB, gibt es weder Fehlermeldungen noch Warnsignale. Das Öl kann sich unkontrolliert erhitzen und sich unter Umständen innerhalb von zwei bis drei Minuten selbst entzünden. Es gehen rund 25 % aller Brandschäden in gewerblichen Küchen auf Fritteusen zurück*. Zudem zeigten Untersuchungen, dass viele geprüfte Geräte einen defekten STB aufwiesen.**

Die Folgen reichen weit über den eigentlichen Brandschaden hinaus. Neben Schäden an Geräten und Einrichtung drohen Betriebsunterbrechungen, Umsatzausfälle und Probleme bei der Schadensregulierung.

Die Lösung: Fritteusen Brandschutz mit FrySafe®

Die neue Sicherheitsfritteuse von MKN setzt beim Fritteusen Brandschutz auf einen anderen Ansatz. Statt eines rein mechanischen Sicherheitssystems kommt eine elektronische, permanent überwachte Sicherheitslösung zum Einsatz.

Kern der Technologie ist FrySafe®. Das System überwacht sich selbst und erkennt Auffälligkeiten sofort. Zwei Sensoren kontrollieren kontinuierlich die sicherheitsrelevanten Funktionen. Werden Unregelmäßigkeiten erkannt, schaltet das System die Fritteuse automatisch ab, bevor eine gefährliche Situation entstehen kann.

Zusätzlich verfügt FrySafe® über eine integrierte Mindestölstandsüberwachung. Auch dieser Punkt spielt für den sicheren Betrieb eine wichtige Rolle, da ein zu niedriger Ölstand zu kritischen Temperaturentwicklungen führen kann. Die Lösung ist TÜV-zertifiziert und wurde speziell entwickelt, um typische Schwachstellen herkömmlicher Sicherheitstechnik zu vermeiden.

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Was ein Fritteusenbrand tatsächlich kosten kann

Viele Betriebe denken bei Brandschutz zunächst an gesetzliche Vorgaben und Versicherungsanforderungen. In der Praxis geht es jedoch vor allem um wirtschaftliche Risiken.

Ein möglicher Schaden umfasst häufig mehrere Kostenblöcke:

  • Reparatur oder Ersatz von Küchentechnik
  • Reinigung und Sanierung nach Rauch- und Brandschäden
  • Produktionsausfälle während der Wiederherstellung
  • Umsatzeinbußen durch Schließungen
  • Personal- und Organisationsaufwand
  • mögliche Selbstbeteiligungen der Versicherung

Selbst ein vergleichsweise kleiner Fettbrand kann schnell Kosten im fünfstelligen Bereich verursachen. Muss eine Küche mehrere Tage oder Wochen außer Betrieb genommen werden, steigen die wirtschaftlichen Folgen erheblich.

Der Fritteusen Brandschutz wird damit zu einer Investition in die Betriebssicherheit. Wer Risiken reduziert, schützt gleichzeitig Umsatz, Mitarbeiter und die eigene Planungssicherheit.

Warum herkömmliche Sicherheitssysteme problematisch sein können

Ein weit verbreiteter Irrtum lautet: „Die Fritteuse hat doch bereits einen Sicherheitstemperaturbegrenzer.“

Das stimmt zwar grundsätzlich, löst aber nicht das eigentliche Problem. Der klassische elektromechanische STB arbeitet passiv. Er überprüft seinen Zustand nicht selbst. Ein Defekt bleibt deshalb oft unentdeckt, bis ein kritischer Fall eintritt. Genau darin liegt das Risiko.

FrySafe® verfolgt einen anderen Ansatz. Die Technologie überwacht sicherheitsrelevante Funktionen dauerhaft und erkennt Fehlerzustände automatisch. Anstatt auf einen einzelnen mechanischen Bauteilschutz zu vertrauen, entsteht eine aktive Sicherheitsüberwachung.

Technik verständlich erklärt

Elektronischer STB statt mechanischer Lösung

Der elektronische Sicherheitstemperaturbegrenzer überwacht die Temperatur kontinuierlich und kontrolliert gleichzeitig seine eigene Funktionsfähigkeit. Dadurch können Fehler frühzeitig erkannt werden.

Zwei Sensoren für zusätzliche Sicherheit

Die Überwachung erfolgt über zwei unabhängige Sensoren. Werden Abweichungen festgestellt, erfolgt eine automatische Abschaltung der Fritteuse. Das reduziert das Risiko einer Überhitzung deutlich.

Integrierte Mindestölstandsüberwachung

Ein zu niedriger Ölstand kann kritische Situationen begünstigen. FrySafe® überwacht daher auch den Mindestfüllstand und ergänzt damit das Sicherheitskonzept um einen weiteren wichtigen Baustein.

TÜV-zertifizierte Sicherheit

Die Technologie wurde TÜV-geprüft und für den professionellen Einsatz entwickelt. Das schafft zusätzliche Sicherheit bei Investitionsentscheidungen und im täglichen Betrieb.

Für wen sich die Investition besonders lohnt

Der Nutzen von modernem Fritteusen Brandschutz steigt mit der Nutzungshäufigkeit.

Besonders interessant ist die Lösung für Betriebe mit:

  • hoher Auslastung der Fritteusen
  • langen Betriebszeiten
  • mehreren Schichten
  • hohem Produktionsvolumen
  • erhöhten Anforderungen an Ausfallsicherheit

Je stärker eine Fritteuse in den täglichen Abläufen eingebunden ist, desto höher sind die potenziellen Folgekosten eines Ausfalls oder Brandschadens.

Gerade in Zeiten steigender Kosten gewinnt Risikominimierung an Bedeutung. Wer ungeplante Betriebsunterbrechungen vermeidet, sichert Prozesse und schützt bestehende Investitionen langfristig.

Fazit: Sicherheit beginnt vor dem Ernstfall

Brandschutz in der Großküche wird häufig auf Feuerlöscher, Löschanlagen und Schulungen reduziert. Diese Maßnahmen bleiben wichtig. Noch wirksamer ist es jedoch, Risiken bereits an ihrer Entstehungsquelle zu minimieren.

Mit FrySafe® verfolgt MKN genau diesen Ansatz. Die Kombination aus elektronischem Sicherheitstemperaturbegrenzer, permanenter Sicherheitsüberwachung, Mindestölstandsüberwachung und automatischer Abschaltung sorgt für einen deutlich höheren Sicherheitsstandard als klassische Lösungen.

Wer langfristig denkt, betrachtet Fritteusen Brandschutz daher nicht als Kostenfaktor, sondern als aktiven Schutz für Menschen, Betrieb und Investitionen.

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*Quelle: IFS-Damage Databank – Institute for Loss Prevention and Damage Research of Public Insurers e.V.
**Quelle: BGN akzente 3.2019

Titelbild Amortisation Gastronomie mit Verlaufskurve von Investition über Break-Even zu Gewinn in einer professionellen Großküche