Höhenverstellbarer Arbeitstisch: 5 starke Vorteile für mehr Ergonomie
Wenn der Arbeitstisch nicht zum Menschen passt
Vorbereiten, schneiden, portionieren, anrichten: Viele Arbeiten in der Küche finden über längere Zeit am selben Arbeitsplatz statt. Problematisch wird es, wenn dessen Höhe fest vorgegeben ist. Denn unterschiedliche Personen arbeiten am gleichen Tisch und auch die Tätigkeit selbst beeinflusst, welche Arbeitshöhe angenehm ist.
Genau hier liegt ein häufig übersehener Punkt bei der Arbeitsplatzgestaltung. Eine feste Höhe kann dazu führen, dass du dich bei der Arbeit nach vorne beugen oder die Arme in einer ungünstigen Position halten musst. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) empfiehlt bei Steharbeit ausdrücklich, auf eine angemessene Arbeitstischhöhe zu achten. Auch das möglichst häufige Unterbrechen ungünstiger Körperhaltungen gehört zu ihren Empfehlungen.
Eine starre Arbeitshöhe stößt außerdem an eine ganz praktische Grenze: Was für eine Person passt, muss für die nächste noch lange nicht passen. Das Thema betrifft also mehr als den reinen Arbeitskomfort.
Die Lösung: Höhenverstellbarer Arbeitstisch – flexibel auf Person und Aufgabe reagieren
Ein höhenverstellbarer Arbeitstisch setzt genau an diesem Punkt an. Der Ergonomix-Arbeitstisch aus Edelstahl von Tournus lässt sich an die Körpergröße der jeweiligen Person oder an die Art der auszuführenden Aufgabe anpassen. Ohne Ablageboden ist der Arbeitstisch unterfahrbar, somit haben z.B. auch Rollstuhlfahrer die Gelegenheit den Arbeitstisch mitzubenutzen.
Die Arbeitshöhe lässt sich von 800 bis 1.100 mm stufenlos einstellen, damit steht ein Verstellbereich von 300 mm zur Verfügung.
Die Vorteile zeigen sich besonders dort, wo sich die Anforderungen am Arbeitsplatz ändern:
- Mehrere Personen teilen sich einen Vorbereitungsplatz: Die Höhe kann an die jeweilige Person angepasst werden.
- Unterschiedliche Aufgaben finden am gleichen Tisch statt: Die Höhe kann sich sowohl nach Körpergröße als auch nach der auszuführenden Tätigkeit richten.
- Am Standort steht kein geeigneter Stromanschluss zur Verfügung: Die Höhenverstellung ist bewusst mechanisch gehalten und benötigt keinen elektrischen Anschluss.
- Die Kurbel lässt sich wegklappen: Nach der Höhenverstellung kann die Kurbel unter die Arbeitsplatte geklappt werden. Das reduziert die Gefahr daran hängen zu bleiben oder anzustoßen.
- Ein Arbeitsplatz soll flexibel ausgestattet werden: Je nach Ausführung sind Varianten mit oder ohne Aufkantung, mit oder ohne unteres Ablageboden sowie auf Füßen oder Rollen verfügbar. Eine Schublade ist optional erhältlich.
Auch wirtschaftlich lässt sich der Ansatz konkret betrachten, ohne mit pauschalen Einsparversprechen zu arbeiten: Statt für unterschiedliche Personen verschiedene Arbeitsplätze mit jeweils fester Arbeitshöhe vorzusehen, kann ein verstellbarer Arbeitsplatz von wechselnden Personen genutzt und jeweils angepasst werden. Wird der Arbeitsbereich später anders genutzt, bleibt die Höhenverstellung ebenfalls verfügbar.
Ergonomie beginnt bei der passenden Arbeitshöhe
Bei ergonomischer Arbeitsplatzgestaltung gibt es keine Arbeitshöhe, die automatisch für jede Person und jede Aufgabe optimal ist. Genau deshalb ist Verstellbarkeit interessant.
Die BAuA weist darauf hin, dass bei Steharbeit auf eine angemessene Arbeitstischhöhe geachtet werden sollte. Bei Tätigkeiten mit Vorbeugen oder angehobenen Armen nennt sie außerdem die Anpassung der Arbeitshöhe als mögliche Maßnahme zur Verringerung entsprechender Belastungen.
Ein höhenverstellbarer Arbeitstisch gibt dir dafür zusätzlichen Spielraum. Die Arbeitsfläche bleibt nicht auf einem einmal festgelegten Maß, sondern lässt sich an wechselnde Anforderungen anpassen.
Das ist besonders praktisch, wenn ein Arbeitsplatz im Laufe des Tages von verschiedenen Personen genutzt wird. Statt vorauszusetzen, dass sich jeder Mensch an den Arbeitsplatz anpasst, kann die Arbeitshöhe verändert werden.
Was du bei der Planung berücksichtigen solltest
Die Höhenverstellung allein macht noch keinen vollständig ergonomischen Arbeitsplatz. Entscheidend bleibt, wie der gesamte Arbeitsbereich gestaltet ist und welche Tätigkeiten dort ausgeführt werden.
Vor der Auswahl lohnt es sich deshalb, konkret zu prüfen:
- Wer nutzt den Arbeitsplatz?
- Wechseln die Personen regelmäßig?
- Welche Tätigkeiten werden dort ausgeführt?
- Reicht der Verstellbereich von 800 bis 1.100 mm für den vorgesehenen Einsatz?
- Werden Füße oder Rollen benötigt?
- Ist ein unterer Ablageboden sinnvoll?
- Wird eine Schublade benötigt?
- Ist eine Ausführung mit oder ohne Aufkantung passender?
Die verfügbaren Produktvarianten ermöglichen es, diese Anforderungen bei der Auswahl zu berücksichtigen.
So wird aus einem einfachen Edelstahl-Arbeitstisch ein Arbeitsplatz, dessen Höhe sich an wechselnde Situationen anpassen lässt.
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